häufig gestellte Fragen

1. Ist Drachenfliegen gefährlich?

2. Ist Drachenfliegen sicher?

3. Ist Drachenfliegen eine Risikosportart?

4. Birgt das Drachenfliegen irgendwelche (versteckte) Risiken, die man auf den ersten Blick nicht erkennt bzw. die man zu akzeptieren hat und die, wenn sie unverhofft eintreten, vom Piloten nicht beherrscht werden können und unvermeidlich zum Absturz führen?

5. Gibt es beim Drachenfliegen Situationen oder besondere Umstände, denen ich schutzlos ausgeliefert bin bzw. gegen die ich mich nicht wehren kann?

6. Brauche ich fürs Drachenfliegen besonderen Mut, Risikobereitschaft, Draufgängertum und muss ich schwindelfrei sein?

7. Wie schwer ist ein Drachen?

8. Wie startet und landet man einen Drachen?

9. Wie steuert man einen Drachen?

10. Wie lange dauert ein Flug? Wie lange kann man Fliegen?

11. Wo und wie kann man sich ausbilden lassen?

12. Wann kann man sich Ausbilden lassen bzw. was ist die beste Jahreszeit?

13. Was kostet die Ausbildung?

14. Wer kann sich zum Drachen-Piloten ausbilden lassen?

15. Wie teuer ist Drachenfliegen und was kostet eine Ausrüstung?

16. Hat man beim Drachenfliegen Fluginstrumente dabei?

17. Wie schnell fliegt ein Drachen?

18. Wo kann man überall Drachenfliegen?

19. Wie transportiert man einen Drachen?

20. Wie kommt man im Zentrum zum Höhenflugstartplatz?

21. Wie transportiert man den Drachen zum Aufbauplatz?

22. Wie trägt man den Drachen nach der Landung zum Auto?

23. Was ist, wenn man in der Luft pinkeln muss?

24. Drachenfliegen vs. Gleitschirmfliegen

25. Wie wird ein Drachen aufgebaut?

 

1. Ist Drachenfliegen gefährlich?

Dieser Frage begegnet man am besten mit einer Gegenfrage:

Ist Radfahren gefährlich?

An der Gegenfrage erkennt man sofort, dass Radfahren in der Tat dann gefährlich ist bzw. wird, wenn man es schlicht und ergreifend nie richtig erlernt hat und/oder auf Pisten fährt, die für das Radfahren ungeeignet bzw. für sein Können zu anspruchsvoll sind.

Beispiel: Radfahren auf der Autobahn oder als Anfänger eine steile Offroad-Strecke über Stock und Stein mit Speed hinab.

Dasselbe gilt für das Drachenfliegen.

Drachenfliegen ist bzw. wird dann gefährlich, wenn man das Drachenfliegen nicht von Grund auf richtig erlernt und trainiert hat, sein Können deshalb nicht richtig einschätzen kann (und deshalb oftmals überschätzt) und/oder bei Bedingungen fliegt, die einen Überfordern bzw. die außerhalb des für Drachen nutzbaren Bereiches liegen (z.B. sehr starker, böiger Wind, Gewitter etc.) oder mit einem Drachen unterwegs ist, der sein Können überfordert (z. B. als Anfänger mit einem Hochleisterdrachen).

Antwort: Drachenfliegen ist definitiv nicht gefährlich, sofern man sich allumfassend zum Drachenflug-Könner ausbilden lassen und die Fähigkeit erlernt hat, eigenverantwortlich und selbstbestimmt an den Start zu gehen.

2. Ist Drachenfliegen sicher?

Bei dieser Frage geht es um das Equipment. Also um den Drachen, Gurtzeug, Rettungsschirm und Helm. Ist das alles sicher?

Alles was auf dem deutschen Markt zum Kauf angeboten wird, muss ein sogenanntes Gütesiegel haben. Das Gütesiegel bekommt man als Hersteller für sein Produkt nur dann, wenn das Prüfmuster bei einer unabhängigen Prüfstelle (z. B. DHV) alle vorgeschriebenen Test erfolgreich absolviert hat. In den Test werden Belastungsgrenzen ermittelt und die Betriebsgrenzen und die Wartungsintervalle festgelegt. Z. B., dass man diesen Drachen nicht schneller wie 80 km/h fliegen darf und alle 2 Jahre vom Hersteller checken lassen muss.

Alles wird im Betriebshandbuch, das man beim Kauf mit erwirbt, dokumentiert.

Antwort: Das gesamte gütegesiegelte Equipment ist sehr sicher sofern man die Betriebsgrenzen nicht überschreitet, vor jedem Start sein Material hinsichtlich Beschädigungen und Verschleiß checkt und die vorgeschriebenen Checkintervalle einhält.

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Looping. Ist allerdings Kunstflug und nicht für jederman erlaubt.

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Wingover. Auch eine Kunstflugfigur.

3. Ist Drachenfliegen eine Risikosportart?

Kurzantwort: Nein!

4. Birgt das Drachenfliegen irgendwelche (versteckte) Risiken, die man auf den ersten Blick nicht erkennt bzw. die man zu akzeptieren hat und die, wenn sie unverhofft eintreten, vom Piloten nicht beherrscht werden können und unvermeidlich zum Absturz führen?

Zum Verständnis: In der Motorfliegerei kann der Motor ausfallen. Das Risiko muss man als Pilot akzeptieren, wenn man mit einem reinen Motorflugzeug unterwegs ist. Bei Gleitschirmfliegen muss man damit rechnen, dass durch äußeren Einfluss der Schirm komplett kollabiert und unfliegbar wird. Das muss dem Piloten bewußt sein, wenn er z. B. bei thermischen Bedingungen an den Start geht und hat er es zu akzeptieren.

Antwort: Solche katastrophalen, unbeherrschbaren Risiken gibt es beim Drachenfliegen definitif nicht, sofern man immer innerhalb der Betriebsgrenzen fliegt und insbesondere seinen Drachen pfleglich behandelt und regelmäßig kontrolliert.

5. Gibt es beim Drachenfliegen Situationen oder besondere Umstände, denen ich schutzlos ausgeliefert bin bzw. gegen die ich mich nicht wehren kann?

Kurzantwort: nein!

Zum Verständnis: z. B. beim Gleitschirmfliegen gibt es in der Tat Situationen denen man ohne eigenes Zutun als Pilot hilflos ausgeliefert ist. Dieser Umstand führt dazu, dass die Mehrzahl der Gleitschirmpiloten bei thermischen Bedingungen oder bei auffrischendem Wind Angst haben bzw. bekommen und als Konsequenz daraus mit dem Sport über kurz oder lang wieder aufhören.

6. Brauche ich fürs Drachenfliegen besonderen Mut, Risikobereitschaft, Draufgängertum und muss ich schwindelfrei sein?

Antwort: Da man ja nicht aus großer Höhe ins kalte Wasser geschmissen wird, sondern im absolut flachen Gelände mit der Drachenflugschulung beginnt, ist besonderer Mut, Risikobereitschaft und Draufgängertum nicht angesagt. Das alles ist eher kontraproduktiv. Schwindelfrei? Das Schwindelgefühl kommt auf, wenn man auf festen Grund steht und in große Tiefe schaut. Da man sich mit dem Drachen in der Luft fortbewegt, also keinen festen Grund unter sich hat, kommt das Schwindelgefühl nicht auf. D. h., wenn jemand nicht schwindelfrei ist, kann er trotzdem begeistert Drachenfliegen.

Red Bull Glory Glide 2009. Jon Durand loops above the Morning Glory Cloud in Far North Queensland. Jon is only one of a handful of pilots in world able to pull high-G loops in a performance hanglider and he is photographed here performing the risky move in the updraft caused by the Morning Glory Cloud, a phenomenon known as a wave in the sky.

Red Bull Glory Glide 2009. Jon Durand loops above the Morning Glory Cloud in Far North Queensland. Jon is only one of a handful of pilots in world able to pull high-G loops in a performance hanglider and he is photographed here performing the risky move in the updraft caused by the Morning Glory Cloud, a phenomenon known as a wave in the sky.

 

7. Wie schwer ist ein Drachen?

Standard-/Einsteiger-Drachen (für Anfänger, Wenigflieger, Genußflieger, Spaßflieger): 20 – 23 kg

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Icaro RX2 ein moderner Einsteigerdrachen. 23kg schwer.

Intermedien-Drachen (Allrounddrachen für Freizeitpiloten, Genußflieger): 25 – 30 kg

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Icaro Orbiter. Intermediat-Drachen. Allrounder. 28 kg schwer

Offene Klasse (High Performance Drachen für Wettbewerbspiloten, (Lang-)Streckenflieger): 30 – 35 kg

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High Pervormance Drachen Icaro Laminar. Je nach Ausführung 32-35kg schwer.

8. Wie startet und landet man einen Drachen?

Grundsätzlich immer gegen den Wind. Kommt der Wind aus Süd, dann startet und landet man in Richtung Süd.

Es gibt drei Startarten:

  • Fußstart vom Berg (mit oder ohne Rampe)
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Fußstart. Ein Bein muss noch in den Gurt schlüpfen.

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Rampenstart. Laveno, Lago Maggiore, Italien

  • Fußstart an der stationären Seilwinde. Seillänger 1-2 km

 

  • Fußstart bzw. vom Startwagen im Flugzeug-Schlepp.

Schleppflugzeug ist ein motorisierter Drachen (Trike) an dem der Drachenpilot an einem 60 m langem Seil hinterher- und in die Höhe hochgeschleppt wird.

DSCN2648

Ul-Schleppstart kurz nachdem der Drachen vom Boden abgehoben ist.

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Schleppgespann. Vorne das motorisierte Trike und hinten im Schlepptau der Drachenpilot.

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Schleppgespann über der Schwäbischen Alb bei Ulm

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Fußlandung am Strand von Roquebrune / Monaco

9. Wie steuert man einen Drachen?

Ausschließlich über die Gewichtskraft.Also ohne Aerodynamisch Hilfsmittel wie Ruder, Bremsen, Klappen etc.

Wenn der Pilot seine neutrale Position, die er dadurch einnehmen kann in dem er die Basis des Steuerbügels los lässt, durch ziehen, drücken oder verschieben der Steuerbügel-Basis (Speedbar) den Trimm-Modus des Drachens aktiv verlässt, dann fliegt der Drachen schneller (ziehen), langsamer (drücken) oder nach links (verschieben nach links) oder nach rechts (verschieben nach rechts).

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Auf dem Bild sieht man schön, dass der Pilot seine liegende, mittige (neutrale) Position parallel nach links verschoben hat und der Drachen mit leichter Schräglage sich in einer Linkskurve befindet.

10. Wie lange dauert ein Flug? Wie lange kann man Fliegen?

Die Flugzeit steigert sich mit dem Ausbildungsstand und ist natürlich abhängig von den Flugbedingungen. Hat man das Könnerniveau erreicht und sind die Flugbedingungen gut, dann liegen die Flüge bei 1 – 2 Stunden. Ich z. B. fliege meistens 2-3 Stunden, dann habe ich genug. Natürlich gibt es die Nimmersatten, die den Flugtag bzw. die guten Flugbedingungen immer voll ausreizen. Da gehen die Flüge schon mal über 5-8 Stunden und länger. Insbesondere dann, wenn die Piloten auf Strecke gehen.

Für die Weltrekordstrecke von 768 km brauchten die Jungs über 11 Stunden.

11. Wo und wie kann man sich ausbilden lassen?

Es gibt zwei Ausbildungswege:

  • Klassische Drachenflugschulen
    Von denen es in Deutschland nur noch ganz wenige gibt.
  • Wendusfly Akademie und Kompetenzcenter
    für Drachenflieger

Klassische Drachenflugschulen

  • Schulbetrieb (terminierte Wochenkurse, ganz wenige pro Jahr):
  • Die Pilotenschulung zielt darauf ab, dass der Drachenflug-Schüler
    (möglichst in kurzer Zeit) die Prüfungsreife und die Zulassungs-
    bedingungen für die theoretische und praktische Prüfung zum
    Erwerb der Pilotenlizenz erreicht bzw. erfüllt.
  • Schulungsergebnis:
  • Unerfahrene Drachenflug-Anfänger mit Drachenfluglizenz, die
    bisher nur in ruhigen Bedingungen ihre Pflichtflüge absolviert haben.
    Sie sind nur sehr bedingt in der Lage eigenverantwortlich und selbstbestimmt zum Drachenfliegen zu gehen.
  • Seine persönliche Weiterentwicklung zum Drachenflug-Könner muss der Pilot „learning-by-doing“ in Eigenregie gemanagt bekommen!!
  • Die Folgen der klassischen Drachenflugschulung:
  • 95% der Pilotenlizenzinhaber scheitern an der Aufgabe sich selbst „auszubilden“ und müssen aufhören!
  • Die restlichen 5% brauchen i. d. R. viele Jahre um ein akzeptables Niveau zu erreichen.

Wendusfly Akademie und Kompetenzcenter
fürs Drachenfliegen

  • Ausbildungsbetrieb (ganzjährig, individuell terminierbar):
  • In der Akademie kann man sich individuell gecoacht zum versierten,
    absolut sicher agierenden Drachenflug-Könner ausbilden lassen.
  • Ausbildungsergebnis:
  • Stellt man zu Beginn (nach 1-3 Tagen) seiner Ausbildung fest, dass
    das Drachenfliegen, von der Sache und von seiner persönlichen
    Konstitution her, zu einem passt, dann wird man die Akademie
    garantiert als erfahrener Drachenflug-Könner verlassen und diesen
    faszinierenden Sport eigenverantwortlich und selbstbestimmt über
    Jahre hinweg mit Genuss und Leidenschaft frönen können.
  • PS Das Bestehen der Lizenzprüfung ist für Akademie-Absolventen
    reine Formsache.

 

Studenten bei der Arbeit…

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Unser Flight Park aus der Ferne betrachtet.

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Schulungsgruppe nach getaner Arbeit. :-)

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Schulungsgruppe am frühen Morgen, bevor es los geht.

12. Wann kann man sich Ausbilden lassen bzw. was ist die beste Jahreszeit?

An sich kann man sich das ganze Jahr über ausbilden lassen. Doch bietet das frühe Frühjahr und der späte Herbst für die Grundausbildung ideale Bedingungen. Die Luft ist ruhig, stabil und trägt unheimlich gut. Alle mal besser wie bei 30 Grad im Schatten.

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Start 700 m über Monaco im Januar.

13. Was kostet die Ausbildung?

Preisbeispiele siehe hier unter Preise/Kosten

14. Wer kann sich zum Drachen-Piloten ausbilden lassen?

Auszug aus unserem Angebot:

  • Individuell terminierbares rundumsorglos Ausbildungs-Paket für
  • ambitionierte, motivierte, talentierte und sportliche Menschen,
  • ob jung oder alt, ob Frau oder Mann,

die sich

  • allumfassend, effizient, effektiv und vor allem sehr sicher zum
  • versierten Drachenflugkönner ausbilden lassen wollen.

 

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…gerade das „schwache“ Geschlecht ist durch ihre Feinfühligkeit gegenüber Kraftprotze klar im Vorteil.

15. Wie teuer ist Drachenfliegen und was kostet eine Ausrüstung?

 

Wie teuer ist Drachenfliegen?

Unter den Flugsportarten ist Drachenfliegen mit Abstand die günstigste Möglichkeit in die Luft zu kommen. Geht man pfleglich mit seinem Equipment um, dann kann man eine neue Ausrüstung locker 10 Jahre und länger benutzen. Ich wechsle z. B. meine Drachen alle 6 – 7 Jahre. Der Grund: Wie in jedem Hobby möchte man sich hin und wieder etwas Neues gönnen. Unter wirtschaftlichen oder rationalen Aspekten bekommt man so ein Handeln nicht vernünftig begründet.
Durch den sehr niedrigen Anteil an Verschleißteilen (diese kommen so alle 2 – 5 Jahre und beschränkt sich i. d. R. auf die Unterverspannungen) hat man beim Drachenfliegen nur die „klassischen“ Nebenkosten. Fahrt mit dem Auto zum Startplatz, evtl. Bergbahnticket, manchmal Start- und Landegebühren (5,- Euro), das Landebier :-) und die Haftpflichtversicherung (ca. 50,- Euro pro Jahr).

Der Rettungsschirm kommt so alle 10 – 12 Jahre.

Was kostet die Ausrüstung?

Wie in allen Hobbys gibt es nach oben wie immer keine Grenzen. Auch der große Geldbeutel will bedient werden.
Eine konventionelle Freizeitflieger-Erstausstattung:

Drachen, Gurtzeug, Rettung, Helm und Variometer mit Höhenmesser kostet neu ca. 4.500,- Euro

Kauft man sich alles gebraucht (sehr guter Zustand) bekommt man alles zusammen für ca. 3.000,- Euro.

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Erstaustattung für 3.000,- bis 4.500,- €

Zum Vergleich: Ein High Performance Drachen in Vollausstattung (viele Carbonteile) und allen Extras mit high end Gurtzeug und multifunktionalem Instrument kostet zusammen ca. 15.000,- Euro.

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High Performance Drachen des aktuellen Weltmeisters mit allem was man zum Gewinnen braucht. Alles zusammen ca. 15.000,- €

 

16. Hat man beim Drachenfliegen Fluginstrumente dabei?

Zu empfehelen ist eine Variometer / Höhenmesser Kombination (Grundausstattung)

Das Variometer zeigt dem Piloten in m/sek. an, wie schnell er steigt bzw. sinkt.

Die nächste Stufe ist ein Kombiinstrument mit Variometer, 2 Höhenmesser, Geschwindigkeitsmesser und GPs. Das Instrument zeigt Realwerte an und errechnet aus den Messdaten zusätzlich ca. 20 Daten.

http://www.flytec.ch/de/geraete/gleitschirm-drachen.html

17. Wie schnell fliegt ein Drachen?

Die Trimmgeschwindigkeit liegt je nach Drachentyp zwischen 32 und 45 km/h. Diese Geschwindigkeit nimmt der Drachen selbständig ein, wenn der Pilot den Steuerbügel los läßt.

Durch ziehen des Steuerbügels kann die Geschwindigkeit (je nach Gerätetyp) auf 60km/h, 80km/h und über 100km/h gesteigert und durch drücken auf ca. 25 km/h reduziert werden. Die gerätespezifischen Geschwindigkeitswerte stehen in der Betriebsanleitung und müssen beachtet werden.

siehe beispielhaft Moyes Litesport => Techische Daten

http://www.skyline-flightgear.de/index.php?page=produkte_detail&id=169509

18. Wo kann man überall Drachenfliegen?

In ganz Europa gibt es über 1.000 zugelassene Fluggelände.

Eine Geländedatenbank gibt es u. a. beim DHV unter

http://www.dhv.de/db3/gelaende/

 

19. Wie transportiert man einen Drachen?

So:

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20. Wie kommt man im Zentrum zum Höhenflugstartplatz?

So:

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21. Wie transportiert man den Drachen zum Aufbauplatz?

So:

31

22. Wie trägt man den Drachen nach der Landung zum Auto?

z. B. so:

85

23. Was ist, wenn man in der Luft pinkeln muss?

In der Regel spielt das Thema bei Flügen von bis zu 2 Stunden keine große Rolle. Insbesondere dann nicht, wenn man direkt vor dem Start auf der Toilette war.

Da es sich empfiehlt, während des Fluges viel zu trinken (1-2 Liter), kann das Pinkel-Problem nach über 2 Stunden Flugzeit durchaus auftreten.

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Flüssigkeit muss bei Flügen in großer Höhe und bei langen Flugzeiten dem Körper unbedingt zugeführt werden. Ein Trinkbeutel mit 2l Flüssigkeit hat sich bewährt.

 

In dieser Situation ist das männliche Geschlecht eindeutig im Vorteil. Man(n) kann mit etwas Übung unterm Fliegen (in der normalen liegenden Position) alles soweit aus- und wieder einpacken und problemlos Druck ablassen.
Keine Sorge, die Flüssigkeit verdunstet komplett und erreicht nie den Erdboden.

Bei den Frauen geht das nicht so einfach. Die wohl bewährteste Methode ist die, dass Frauen bei Langzeitflügen sicherheitshalber eine Erwachsenenwindel unterziehen.

 

24. Drachenfliegen vs. Gleitschirmfliegen

Hanggliding vs. Paragliding

Rein von der Sache her sollen da Äpfel mit Birnen verglichen werden. Dass dieser Vergleich überhaupt gesucht wird liegt einfach nur daran, dass die Gleitschirm-Business-Szene ihre „vorteilhaften“ Argumente ohne direkte Beteiligung der Drachenszene den „Entscheidungssuchenden“ marketingtechnisch geschickt vorträgt und so die Entscheidung in Richtung Gleitschirmfliegen gekonnt steuert.

Wäre an sich kein Problem, wenn nicht 95% der Gleitschirmpiloten-Anfänger nach der Grund-Ausbildung und gekaufter Ausrüstung wieder aufhören würden und von den restlichen 5%, die das Gleitschirmfliegen aktiv weiter ausüben, nicht 95% Angst beim Fliegen hätten!!

Das ist Fakt!

Warum haben 95% der oftmals gut ausgebildeten Gleitschirmpiloten Angst beim Fliegen und warum haben 100% der gut ausgebildeten Drachenpiloten keine Angst beim Fliegen?

Antwort: Jedes „Flugzeug“ das vertrieben werden will, muss entsprechend seiner Verwendung bzw. seines Einsatzbereiches nachweisen, dass die Konstruktion sowohl negative als auch positive Kräfte aushält.

Beim Drachen sind das 4G negativ (Druckkräfte von oben) und 6G positiv (Zugkräfte von unten). Hieraus resultiert auch der gravierende Unterschied zwischen den beiden Flugsportarten, der insbesondere zu dieser permanenten Angst beim Fliegen führt.

Der Gleitschirm verträgt keine bzw. nur geringe negative Kräfte!!

In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass insbesondere beim Flug in der Thermik, was für alle Gleitflugsportarten die Königsdisziplin ist, Turbulenzen mit enormen negativen Kräften im Scherbereich zwischen Thermik und Umgebungsluft immer auftreten (können).

Wie stark diese sind und wie stark sie den Gleitschirm bis hin zum Totalverlust zerstören, zeigt sich immer erst dann, wenn man in diesem Grenzbereich unterwegs ist.

Da diese Störungen in thermischer Luft regelmäßig, abrupt und unverhofft auftreten, kann man sich dagegen auch als noch so guter Pilot nicht wehren.

Daher reicht es schon alleine, wenn man die passive Sicherheit miteinander vergleicht und herausstellt, dass der sichere Einsatzbereich des Gleitschirms weit unter dem des Drachens liegt.

Steigt die Windgeschwindigkeit etwas über die Trimmgeschwindigkeit des Drachens!! fliegt der Gleitschirm schon rückwärts (Problematik ausfrischender Wind, der Gleitschirm wird mit dem Wind verblasen) und fliegt man mit dem dafür nur bedingt ausgelegten Gleitschirm (so wie die dafür sicherheitstechnisch ausgelegten Fluggeräte Drachen und Segelflugzeug) in turbulenter Luft (Thermik, Hindernisse, Lee) dann muss der Pilot immer mit einer massiven Störung bis hin zum Absturz rechnen.

Willst du also so gekonnt, so sicher und in denselben Flug-Bedingungen wie ein Adler genussvoll und mit Spaß und Freude fliegen, dann lass die Finger weg vom Gleitschirm und lass dich zum Drachenflug-Könner ausbilden.

Mit Angst zu fliegen macht definitiv keinen Sinn.

 

25. Wie wird ein Drachen aufgebaut?

Was bedeutet: Wie ein Adler durch die Lüfte gleiten?