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Nov 28

Ist Drachenfliegen gefährlich? Die 6 größten Irrtümer

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Wendus fliegt so frei wie ein Adler.

 

Wenn man so wie ich schon seit 36 Jahren aktiv das Drachenfliegen ausübt, dann begegnen einem immer wieder die gleichen Irrtümer, die dem Drachenfliegen „angedichtet“ werden.

In einer kleinen Serie möchte ich die 6 größten Irrtümer aufklären:

1. Irrtum: Der Drachen ist nicht voll steuerbar. Es bleibt mehr oder weniger dem Zufall überlassen, wo der Drachen hinfliegt und man landet.

Der Drachen ist über die Gewichtskraftsteuerung komplett steuerbar. Wenn der Pilot, der an einem neutralen Punkt am Drachen eingehängt ist, seine neutrale, in der Regel liegende Position durch Ziehen, Drücken oder seitliches Verschieben bewusst verlässt, dann folgt der Drachen dieser Steuerbewegung. Ausgangslage: Lässt der Pilot im Flug den Drachen komplett los, dann fliegt der Drachen gerade aus und nimmt die sog. Trimmgeschwindigkeit ein. Die Trimmgeschwindigkeit liegt deutlich über der Stallgeschwindigkeit, bei der die im Flug anliegend Strömung abreist. Verlagert der Pilot nun sein Gewicht nach vorne, dann fliegt der Drachen je nach Intensität schneller bis hin zur Maximalgeschwindigkeit (der Steuerbügeldruck nimmt mit der Geschwindigkeit spürbar zu). Die Maximalgeschwindigkeit kann vom Piloten nicht überschritten werden. D.h., ein Sturzflug ist nicht möglich. Verlagert der Pilot sein Gewicht nach hinten (Steuerbügel drücken), dann fliegt der Drachen langsamer. Wird man zu langsam, dann meldet dies der Drachen spürbar zurück und der Pilot bemerkt an dieser Reaktion sofort, dass er den Steuerbügel-Druck reduzieren muss. Der Drachen nimmt dann von alleine wieder Geschwindigkeit auf und fliegt stabil weiter. Verschiebt der Pilot seine Position nach links, dann fliegt der Drachen je nach Intensität eine enge oder weite Linkskurve. Gewicht nach rechts, dann geht der Drachen in eine Rechtskurve.

Weiterlesen: Ist Drachenfliegen gefährlich – die größten Irrtümer, Teil 2

 

 

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